Google Drive

Bei Google Drive handelt es sich um einen Cloud-Speicher wie die Dropbox, die vielleicht bekannter ist. Hier können Sie alle gewünschten Daten online sicher speichern und auf Wunsch einzelne Dateien mit Freunden oder Lernenden teilen. In der kostenlosen Version stehen den Nutzerinnen und Nutzern 15 GB Speicher zur Verfügung.

Memory-Stick vergessen? Laptop kaputt? Das sind keine Gründe mehr, eine Präsentation oder eine schriftliche Arbeit nicht pünktlich abzugeben. Dank Google Drive hat man immer und überall Zugriff auf seine Daten. Diese lassen sich über die Cloud von jedem mobilen Endgerät abrufen, teilen und sogar bearbeiten. Zusätzlich gibt es Google Drive auch als kostenlose App für iOS und Android. Diese macht das Management von Daten auf dem Smartphone oder dem Tablet noch komfortabler.

Die Handhabung von Google Drive ist einfach und intuitiv. Die Vorzüge können sowohl von Lernenden als auch von Lehrpersonen genutzt werden.

› www.drive.google.com
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Hauptleiste

Hat man sich bei Drive angemeldet, gelangt man zunächst zur Übersichtsseite. Das Register «Meine Ablage» wird automatisch geöffnet. Das Register wird in die Unterkapitel «Schnellzugriff » (zeigt die vier zuletzt bearbeiteten oder gespeicherten Dateien an), «Ordner» (zeigt Ordner an, welche benutzerdefiniert angelegt werden können) und «Dateien» (alle im Drive gespeicherten Dateien) aufgegliedert.

Neue Ordner erstellen, Daten hochladen und neue Projekte

Über den Button «Neu», welcher sich oben links am Bildschirmrand befindet, lassen sich zur besseren Strukturierung innerhalb von Drive neue Ordner anlegen oder bestimmte Dateien hochladen.

Ebenfalls über den «Neu»-Button lassen sich neue Google-Projekte starten. Es bestehen bereits Verknüpfungen zu Google Docs, Google-Tabellen und -Präsentationen. Die Liste kann mit zusätzlichen Verknüpfungen zu weiteren Google-Produkten beliebig erweitert werden.

Daten verwalten und löschen

Möchte man Daten auf Drive verwalten, muss die entsprechende Kachel mit dem zu bearbeitenden Objekt mit der rechten Maustaste angewählt werden. Dann öffnet sich ein neues Fenster. Nachfolgend werden nur die wesentlichen Funktionen eingehender erläutert.

Das Register «Freigeben …» ermöglicht es, die ausgewählte Datei als Link darzustellen, unter welchem sie abgerufen werden kann. Dabei können drei Link-Modi ausgewählt werden: 1. nur ansehen, 2. ansehen und kommentieren und 3. bearbeiten. Für Klassenprojekte, bei denen mehrere Autorinnen und Autoren an einem Dokument arbeiten, bietet sich der letztgenannte «Bearbeitungsmodus » an. Der Link kann an andere Teilnehmende per E-Mail versendet werden. Ein nützliches Register ist das «Versionen verwalten». Hier können ältere Versionen des Dokuments aufgerufen werden. So kann beispielsweise die Entstehung eines Dokuments gut nachvollzogen werden.

Unter dem Register «Herunterladen» können Dateien auf den Computer heruntergeladen und so auch offline zugänglich gemacht werden. Mit dem Register «Entfernen» lassen sich Dateien in den Papierkorb verschieben. Die Dateien sind aber zu diesem Zeitpunkt, wie bereits erläutert, noch nicht gelöscht, sondern lediglich in den Papierkorb verschoben worden.

Einstellungen

Am oberen rechten Bildschirmrand findet sich der Zugang zu den Einstellungen. Dieser Zugang wird mit einem Zahnrad symbolisiert. Im Register «Einstellungen» können allgemeine Einstellungen wie Dateiformate oder die Sprache verändert werden. Auch die Datenschutzerklärungen und Nutzungsbedingungen lassen sich hier abrufen. Es lohnt sich diese anzusehen. Auch «Tastenkombinationen» werden im Menüpunkt «Einstellungen» erläutert. Diese helfen, Befehle innerhalb von Google-Anwendungen ohne Maus auszuführen. Gerade für Menschen mit einer Sehbehinderung ist dies sehr hilfreich.

Das Register «Hilfe» gibt zu vielen offenen Fragen rund um die Google-Anwendungen nützliche Tipps und Hinweise. Diese sind leicht verständlich und nachvollziehbar.